Donnerstag, 14. Mai 2015

Erfahrungsbericht einer Zauberfrau:

Ein zauberhaftes Wochenende 


Ebbe war's, als wir am frühen Freitagabend in Butjadingen an der Nordseeküste ankamen. Die Sonne spiegelte sich im Wasser und es wehte ein kräftiger Wind. 
 
Wir gingen ein Stück die Küste entlang, bis wir ein ruhiges Plätzchen fanden, an dem wir uns von der langen Fahrt von NRW aus ein wenig erholen und den Ausblick auf die offene See genießen konnten. Minervas Hexenhof, unser endgültiges Reiseziel, musste noch ein wenig auf uns warten.


Schon vor einigen Wochen meldete ich mich spontan für das Treffen der Zauberfrauen an. Minerva suchte nach weiteren Teilnehmerinnen für ihre Zauberfrauen-Gruppen und ich nach einer Gruppe von Frauen, mit denen ich mich austauschen und magisch wirken kann. Nach allem, was ich über Minervas Zauberfrauen gelesen hatte, schien das das Richtige für mich zu sein – so sagte es mein Herz und mein Bauchgefühl. Wie immer, hatte mein Bauch Recht.
 
Eine der lieben Zauberfrauen lud mich ein, gemeinsam mit ihr im Auto zu fahren. Ich nahm ihr Angebot dankbar an, denn so blieb mir die lange und etwas umständliche Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln erspart – und nun saßen wir hier am Meer, atmeten die frische Nordseeluft und lauschten den Möwen, den Schafen und der angenehmen Ruhe, die hier herrschte, jede von uns in dankbare und liebevolle Gedanken versunken. 

 





Ich hatte mich so lange nach solch einem Moment gesehnt. Ich liebe das Nordmeer, das den Kontinent und Skandinavien verbindet, das Meer, welches die Wikinger, die skandinavischen Händler und Seefahrer einst so zahlreich mit ihren wunderschönen Schiffen überquerten. Ich schaute in Richtung Norden und hatte das Gefühl, endlich zu Haue angekommen zu sein. Aber Minerva erwartete uns schon und so nahmen wir die letzte kurze Etappe unserer Fahrt in Angriff.

Meine Aufregung verschwand, als wir auf Minervas Hexenhof einkehrten. Der Garten, der den Hof umgibt, ist wunderschön. Es gibt kaum einen Baum oder Strauch, der nicht dekoriert oder mit magischen Zeichen geschmückt ist. Wohlklingende Windspiele und zauberhafte Statuen, kleine wie große, sorgen für eine spürbar angenehme, magische Atmosphäre und alles wirkt beseelt. Ja, hier ist eine Hexe, eine weise Frau zu Hause.





 
Minerva hieß uns aufs herzlichste willkommen und sie ist genau so, wie ich sie von ihren Fotos und Videos her kannte – eine warmherzige, liebevolle Frau, deren rote, geflochtene Zöpfe unter ihrem Tuch hervor lugten. 
 
Wir waren nicht die ersten Zauberfrauen und auch nach uns flogen nach und nach die anderen Zauberfrauen mit ihren modernen Hexenbesen auf dem Hof ein. Und obgleich nicht alle einander schon kannten, begrüßten wir uns mit einem freudigen Lächeln und einer herzlichen Umarmung. Nie zuvor erlebte ich eine so wunderbare Harmonie unter Frauen wie an diesem Abend und dem Wochenende. Der Freitag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und schönen ersten Gesprächen, bevor wir alle erschöpft von der langen Reise, aber glücklich und zufrieden einschliefen.

Der Samstag stand, so wie das gesamte Wochenende, ganz im Zeichen der Göttin. Im Seminarraum bildeten wir einen Kreis, dessen Mitte Minerva sehr liebevoll gestaltete. Die Räucherschale verbreite einen sehr wohlriechenden Duft, Bücher und Kartendecks luden zum Stöbern ein und die schönen Göttinnen-Statuen bereicherten ebenfalls unseren Kreis. 

Wir tauschten unsere Gedanken und Erfahrungen in den Bereichen Magie und Spiritualität aus und über die Bedeutung der Göttin für uns selbst. So individuell, wie jede einzelne von uns Zauberfrauen ist, so individuell sind auch die Bilder der Göttin, die wir in unseren Herzen tragen. Doch gemeinsam verkörpern wir die drei Aspekte der großen Göttin: die "junge Frau", die "nährende Mutter" und die "weise alte Frau".
Als Zeichen unsrer Zusammenkunft erhielt jede Zauberfrau eine kleine Göttinnen-Statue aus Keramik; die „Venus von Willendorf“, die wir mit viel Liebe bunt bemalten. So erschufen wir mit unserer Kreativität und vielen positiven und liebevollen Gedanken ein magisches Symbol unserer Schwesternschaft. 

Für mich persönlich hat diese Göttin aber noch eine ganz besondere Bedeutung. Die üppige Körperform der Venus spiegelt das wieder, was unsere Gemeinschaft mir schenkt: die Fülle an Vertrauen und Harmonie, an Mut und Kraft, an Inspiration und Magie und an Herzensliebe.
Im Klang unserer Trommeln und Rasseln, singend und tanzend weihten wir unsere Göttinenfiguren und knüpften das Band der großen Göttin mit ihren drei Aspekten.

Als wir am Sonntag nach unserem gemeinsamen Frühstück und einem Einkauf in Minervas zauberhaften Hexenladen unsere Heimreise antraten, fiel uns der Abschied nicht leicht. Viel zu schnell verging die Zeit an diesem wunderschönen, magisch-kreativen Wochenende und wir alle freuen uns schon sehr auf unser nächstes Zauberfrauen-Treffen auf Minervas Hexenhof.

Meine Venus von Willendorf hat nun einen festen Platz auf meinem Altar, doch wann immer ich das Haus verlasse, wird sie mich begleiten.


Ich kann kaum beschreiben, wie viel mir dieses Wochenende bedeutet, manches will noch verarbeitet werden. Aber ich bin sehr dankbar für all die positiven Eindrücke und Erfahrungen, die ich erleben durfte. Ohne Minerva und meine wunderbaren Hexenschwestern wäre das nicht möglich gewesen.
Wir banken uns ganz herzlich für diesen zauberhaften Bericht!!!
Das Orginal findet ihr hier: LINK

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