Freitag, 24. April 2015

30. April-Beltaine oder auch Walpurgisnacht...


 30. April / Sommerfest der Kelten
Beltene -Beltane: Fest des Lebens und der Fruchtbarkeit .
Vom Kontinent bis Britannien ist der keltische Gott "Belenus" belegt, von Ihm hat das fest "Beltane" seinen Namen. Die Belfeuer brannten in dieser Nacht auf Bergen an Flüssen und anderen Versammlungsorten.

Die dunkle Hälfte des keltischen Jahres endete in der Nacht zum 1. Mai mit Belta(i)ne, dem offiziellen Sommerbeginn. Eine wunderbare Gelegenheit, ausgelassen zu feiern!
Wie Samhain war auch Beltane ein fröhliches Fest "außerhalb der Zeit" und wieder war des Nachts die Tür zur Anderswelt offen.
Beltane war auch ein Fest des Feuers und der Reinigung, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit hineinreichen dürfte.

Nun war die Zeit, ein Tier zu opfern und zu verspeisen. Opfern muss in diesem Kontext eher als rituelles Schlachten und anschließendes Verzehren des Tieres verstanden werden.
Die Herden selbst wurden zur "Reinigung" bzw. zur Bewahrung vor Krankheiten und Seuchen zwischen den Feuern durchgetrieben. Zum Ritual gehörte es auch, auf bestimmten Bergen Feuerräder zu entzünden und sie brennend zu Tal rollen zu lassen. Ein Brauch der heute noch in vielen Orten gepflegt wird.

Beltane, die Zeit in der auf einmal alles wächst und fruchtbar wird . Es war vor allem das zentrale Fruchtbarkeitsfest der Kelten. Dieses bezog sich nicht nur auf Pflanzen und Tiere, sondern besonders auch auf die Menschen. aus, wennFrau und Mann sich zurück
Dieser Aspekt des keltischen Hochfestes ließ sich nie so recht "katholisieren", doch in manchen Maibräuchen unserer Tage ist, abgesehen vom phallischen Maibaum, der mit Mutter Erde vermählt wird, trotzdem nur noch sehr wenig vom ursprünglichen Sinn spürbar.
Der Maibaum ist das Symbol für das Glied des Gottes und das Loch in der Erde in den der Maibaum gepflanzt wird das Symbol für die Scheide der Göttin Aber auch der kranz der ihre Vagina symbolisiert und vom Baum „ durchstoßen wird“

Gegen den Sonnenaufgang verschwanden Pärchen und solche, die sich gefunden hatten im Wald und liebten sich, der körperliche Liebesakt wurde als Würdigung an die Götter und die Mutter Erde gesehen. Was dem Boden und den Menschen Fruchtbarkeit versprach.
Zur Beltain Feier waren die üblichen Gesetzte „aufgehoben“ und die Fruchtbarkeit hatte den höchsten Rang, so kam es vor, dass Paare sich am Beltain Feuer vereinigten. Die daraus resultierenden Kinder, wurden als heilige Kinder der Götter gesehen, denn niemand wusste ja genau, wer sie in dieser Nacht gezeugt hatte.

Beltane als heutiges Hexenfest:
Beltane ist das Fest der Großen Ehe, der großen Hochzeit. Der Gehörnte Gott ist nun erwachsen und die Göttin ist bereit seinen Samen zu empfangen. Somit ist er in ihr unsterblich, denn wenn er stirbt wird er durch die Göttin wiedergeboren werden.
Hier an diesem Fest, beginnt der große Kreislauf von zeugen, gebären, leben und sterben und wiedergeboren werden. Zu Beltane wird die Vereinigung gefeiert, doch nicht nur die körperliche, sondern auch auf allen anderen Ebenen.

Es kann ein wildes, sehr Körper betontes Fest sein. Ein weibliches allemal. Feiere die Götter und Dich als Frau! Der Frühling hat gewonnen, das neue Leben ist überall spürbar.
In jedem neuen Blümchen und in jedem Tier, was aus dem Winterschlaf erwacht ist oder von Süden her, wieder zu uns gefunden hat! Wir legen unser Wachsen und Gedeihen, unsere Erwartungen und Aufgaben für den Sommer fest. Heute vermählt sich der Gott mit der Göttin und ich vielen heidnischen Partnerschaften, wird dies in einem Ritual bekundet und geheiligt!
Aber noch sind die Energien jung und ungezügelt, wie der junge Gott!
Dieses Fest steht dem Samhainfest im Jahreskreis genau gegenüber. Auch in dieser Nacht können wir die Andersweltlichen an Wegkreuzungen treffen. Auch eignen sich diese Energien für Orakel Befragungen vortrefflich.

Unsere Kreisfest: (nach Minerva)
Wir sitzen im Kreis zusammen und knoten unsere Wünsche, Hoffnungen und Erwartungen in die Beltane Kordel. Mit einem Segensspruch wird sie geweiht, bevor wir mit Gesang und Tanz diese an einem ausgewähltem Baum verflechten.
Oft werden dabei die Männer von den Weibern geneckt und die Energetischen Funken knistern nur so! Zwischendurch verheddern wir uns miteinander und lachen, aber nach eine Weile wissen wir, so soll es sein! Fertig!

Unsere Wünsche sind verknotet und können in Erfüllung gehen! Der Göttin sei gedankt! Mit einem Ritualspruch zieht jeder Teilnehmer eine Tierkarte.
Dieses Tier wird ihm bis zu Samhain nun begleiten. Wie es uns begegnen wird, das muss jeder selbst erfahren und auf sich zukommen lassen.

Wir spüren in die Dunkelheit hinein und der ein oder andere hat das Gefühl den Waldgott hinter sich stehen zu haben.
Die Energie ist so mächtig zu spüren und viele Paare wissen, dass dies Ritual im Stillen, zu Hause noch längst nicht zu Ende ist. Es wird getrommelt, den trommeln verbindet uns mit unserer Ureigenen Kraft und unseren Ahnen.

Jeder weiß, dass wir hier nicht alleine sind, jedem beschleicht das Gefühl beobachtet zu werden. Die Götter haben uns erhört, unsere Wünsche können nun wachsen!
www.minervas-hexenhof.de

1 Kommentar:

  1. Danke für diesen sehr interessanten Bericht..
    Beltane, neben Samhain mein Lieblingsfest..ich freu mich schon ♥

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